Kurse verkaufen, ohne selbst Kasse zu werden
Praxis

Kurse verkaufen, ohne selbst Kasse zu werden

Seiten, Warenkorb, Steuer, gespeicherte Rechnung: Den Stoff baust du. Die Kasse richtet tutoreon mit dir ein – Enterprise, nicht als Schalter.

tutoreon Team
3 Min. Lesezeit

Der Stoff ist deiner, die Kasse nicht

Viele Coaches und Akademien können den Kurs. Sie scheitern an der Kasse: Zahlungsanbieter, Steuer, Rechnung, Widerruf, Zugang nach dem Kauf. Das ist ein anderes Gewerbe als Didaktik.

tutoreon trennt das. Du erstellst Einheiten aus deinem Material und prüfst sie. Den Verkaufsraum – Katalog, Kursseite, Warenkorb, Bezahlung, gespeicherte Rechnung – richtet tutoreon mit dir ein. Das gehört zu Enterprise, nicht zur Basis-Registrierung. Es gibt keinen Schalter „Shop an“, nach dem du allein Merchant wirst.

Die Anfrage läuft über Kontakt, Intent Enterprise. Bis dahin schulst du intern oder über Links, ohne öffentlichen Katalog.

Was der Shop konkret enthält

Kursseiten. Katalog und Landingpage auf eurer Subdomain, mit eurer Marke, wenn Branding aktiv ist. Titel, Beschreibung, Inhalt als Übersicht der Einheiten. Die Kaufbox rechts: Preis, CTA, bei Hybrid der Termin.

Warenkorb. Mehrere Kurse in einem Kauf, wo das vorgesehen ist. Rabattcodes, wenn ihr sie nutzt. Kein anonymer Checkout: Kauf nur mit Konto, damit der Zugang eindeutig ist.

Steuer und Rechnung. Im Checkout gehören Land und, wo nötig, USt-Id dazu. Nach dem Kauf erhält der Kunde Zugang und eine Steuerrechnung. Die PDF liegt bei uns im Archiv, nicht nur als kurzlebiger Link in einer Mail. Du und wir können die Rechnung später noch finden.

Zugang. Nach Zahlung die Einheiten. Bei Rechnungskauf für Institutionen kann der Zugang erst nach Zahlung folgen; das setzt tutoreon mit dir so, dass der normale Kartenkauf davon unberührt bleibt.

Mehr dazu auf der Seite Kurs-Shop. Hybrid mit Präsenztermin im selben Kauf: Hybridkurse: ein Preis, Termin beim Kauf.

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Was du nicht werden musst

Du wirst nicht Zahlungsdienstleister. Du pflegst keine zweite Kasse neben tutoreon. Die Abrechnung der Plattform-Abos ist ohnehin getrennt vom Kursverkauf; beides richtet sich nach dem, was für die Organisation vereinbart ist. Auf den Marketingseiten nennen wir bewusst keine einzelnen Anbieter – im Shop zählt, dass Zahlung, Steuer und Archiv funktionieren.

Für Preise und Steuersätze in der EU bleibt der Rahmen die Mehrwertsteuer-Regeln der EU. Die technische Abbildung (Brutto/Netto in der Anzeige, Rechnung, Archiv) übernimmt die eingerichtete Kasse. Du lieferst den Kurspreis und die Inhalte.

Kundenverwaltung liegt bei euch: wer gekauft hat, was offen ist, Notizen, bei Präsenz die Termine. Export und Detailansicht gehören dazu, sobald der Shop steht. Manuelle Käufe (Überweisung außerhalb der Online-Kasse) kann die Verwaltung nachziehen, mit sichtbarem Vermerk.

Was vorher schon geht

Ohne Shop kannst du Einheiten teilen, Teilnehmer einschreiben, Sessions lesen. Das ist der normale Start. Der Shop ist die Erweiterung, wenn Außenstehende kaufen sollen. Coaches, die zuerst nur mit bestehenden Gruppen arbeiten, brauchen ihn nicht am ersten Tag.

Sobald ihr verkauft, sollte die Kasse nicht aus fünf Tools bestehen. Deshalb die Einrichtung mit tutoreon statt eines Baukastens, den du allein zu Ende konfigurierst.

Nach dem Kauf bleibt die Arbeit bei dir: Teilnehmer durch die Einheiten, Sessions lesen, bei Bedarf nachfassen. Die Kasse hat den Zugang geöffnet. Didaktik und Nachweis bleiben dein Teil – derselbe Start wie ohne Shop.

Wenn ein Kunde nach der Rechnung fragt, liegt die Datei im Archiv, nicht in einem Postfach, das niemand mehr findet. Das klingt nebensächlich, bis die Buchhaltung sie im Quartal sucht.

Fazit

Kurse verkaufen ohne eigene Kasse heißt: Stoff und Übungen von dir, Katalog und Zahlung mit tutoreon. Enterprise, eingerichtet, Rechnung im Archiv. Bis dahin reicht der Start mit Material, Modulen und Auswertung. Den Shop holst du, wenn du wirklich verkaufst – nicht als Dekoration in den Einstellungen.